Zurück!

Als ob die vielen Jahre nicht genug wären. Mit dem Erscheinen des Legion pre-patches sind wir tatsächlich noch einmal in World of Warcraft eingetaucht. Mit jeder Erweiterung scheint man eine kurze Zeit interessiert an Blizzards langlebigen MMO. Zumindest will man sich die Neuerungen ansehen und für ein paar Stunden oder Tage in die kriegsgebeutelte Welt von Azeroth zurückkehren.

Nach den umfangreichen Änderungen der Version 7.0+ sind die unterschiedlichen Klassen auch noch einmal sehr interessant geworden. Der Druide als Wächter und der Blut-Todesritter haben beide aus meiner Sicht einen Schritt nach vorne gemacht. Der Bär überzeugt nun durch tatsächlich dickes Fell. Bei beiden scheint mir erneut ein Knopf weniger in der Rotation, aber beide benötigen nun „aktive Vermeidung“ von Schaden, was bedeutet, dass man die Fähigkeiten zur Abwehr oder Vermeidung von eingehendem Schaden aktiv in seinen Kampf einbauen muss. Druide und Paladin erinnern mich von der Spielweise sehr an die Burning Crusade.

Dabei erscheinen mir Schutz-Paladin und Braumeister etwas blass, die können sich noch was auf dem Charakter-Bildschirm ausruhen. Der Disziplin-Priester ist absolut hektisch. Das aktive Verteilen der Sühne und der daraufhin notwendige Schaden, um zu heilen, verkommt bei mir noch zu sehr zum „button-smashing“ – auch der bleibt noch was in der Garage.

rjel-sturmwind

Rjel, eine junge, disziplinierte Heilerin

Stattdessen habe ich zwei neue Chars begonnen. Zum einen ein Krieger, Drun, da ich eigentlich immer mal den Tank-Standard kennenlernen wollte (wenn man das so nennen kann). Zum anderen eine Draenai-Schamanin, Rjel, passend zum Kampf gegen die Legion. Heutzutage levelt man mit sehr hoher Geschwindigkeit durch den Dungeon-Finder. Gepaart mit der einen oder anderen Abwehr einer Invasion ist man sehr schnell 40+ und höher. Auf Reittieren sind die Invasionen natürlich etwas nervig. Meistens schafft man in der 3. Phase gerade noch einen DoT auf einen Boss, bevor er fällt. Aber so spare ich mir Shards und Schatztruhen für später und kann dann auf 100 gleich mit einem 701er Char starten. Mal schauen, wie schnell ich die zwei hochleveln kann.

Abschied von Draenor

Die letzte Erweiterung Warlords of Draenor muss insgesamt einiges an Kritik einstecken. Wie immer: Zu wenig Updates, zu wenig zu tun, zuviel Garnison, kein Miteinander mehr. Naja, ein bisschen was ist ja dran, aber ganz so hart würde ich jetzt nicht urteilen. Ich habe immerhin bis in die ersten Raids gespielt – länger, als ich es in Pandaria durchgehalten habe.

Die Garnison hat auch nichts mehr, was mich hält. Ein paar Berufe können noch schnell gelevelt werden, ansonsten wartet man auf das Erscheinen des Spiels. Mein Bruder spielt noch Tanaan und macht wohl einiges an Gold damit, aber ich habe da irgendwie keine Lust zu.

Mal schauen, was die nächsten zwei Wochen bringen. Ach ja, für Level 50 benötigt man heutzutage 20 Stunden /played.

 

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