Wöchentliche Rundschau #1637

Wie jede Woche gibt es hier eine Liste cremiger Links zu unser aller derzeitigem Lieblings-Spiel.

Die Rundschau #1637

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Chris Metzen verlässt Blizzard

Mit einem spektakulären Abschiedsbrief verabschiedet sich Chris Metzen in den Ruhestand. Ich gehe davon aus, dass keiner Azeroth – so wie wir es kennen – so geprägt hat, wie Chris. Mit 42 wird er sich der Familie widmen, nachdem er über 20 Jahre an einer der erfolgreichsten Spiele-Schmieden mitgearbeitet hat.

Nicht alles an der W-Geschichte war okay, viele Ecken und Kanten und so einige Schwachstellen. Aber insgesamt hat das Warcraft-Universum die Güteklasse vieler anderer Universen (Star Wars, Star Trek, GoT, D&D, Elder Scrolls) erreicht und zum Teil für mich auch übertroffen.

Btw, schön in 2016 mal einen Nachruf für jemanden zu schreiben, der nicht gestorben ist.

Vielen Dank und mach’s gut, Chris!

Wöchentliche Rundschau #1636

Lasst euch nicht durch die komische Nummer hinter dem Titel verwirren. Es handelt sich um eine Abkürzung von Jahr (16) und Kalenderwoche (36). Das hilft mir, mich später wieder daran zu erinnern, welche Rundschau als nächstes dran ist und wahrscheinlich auch, wie viele Wochen ich ausgelassen habe.

Andere Quellen zu World of Warcraft sind spärlich geworden. Es ist ein Spiel im 12. Jahr, also kann man so etwas erwarten. Trotzdem versuche ich, hier immer ein paar interessante Beiträge zu verlinken, die dem einen oder anderen Gelegenheitsspieler nützlich sein könnten. Das Ding erscheint immer am Freitag, also kurz bevor es in das Spiel-Wochenende geht.

Die Rundschau #1636

Legion Companion App

Die Legion Companion App ist seit gestern Abend im iTunes Store. Die Idee ist prinzipiell sehr gut: Aus einer App heraus kann ich meine Ordenshallen-Aufträge steuern, weitere Champions und Truppen anheuern, mich über Worldquests informieren und weitere Fähigkeiten erforschen. Zum ersten Mal ist mir das auf diese Art im F2P-MMO Neverwinter von Cryptic Studios begegnet, wo ich Berufsaufgaben per Browser steuern konnte. Blizzard selbst hatte ja auch schon mit der Armory-App Zugriff auf Auktionen zugelassen.

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Von vielen wird das Ding als das fehlende Draenor-Feature angesehen – ich denke da nicht so. Grundsätzlich ist es aber recht praktisch, kann ich doch tatsächlich meine Aufträge in den Class Halls schön von unterwegs aus steuern. Das kommt vor allem Gelegenheitsspielern entgegen, die nicht ständig den Client offen haben oder im Spiel sind.

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Über das iOS-Nachrichtensystem auch schön integriert: Die AppleWatch. So verpasse ich auch nicht, wenn ein Auftrag abgeschlossen ist.

Nachteile

Ich muss meinen Authenticator immer mit mir rumschleppen, wenn ich mich anmelden will. Blizzard-Accounts haben schon lange einen sehr hohen Sicherheitsbedarf, darum ist das Anmeldesystem zwar augenscheinlich recht sicher, aber sehr umständlich. Wenn ich das jetzt immer in der App machen muss, wird das ein bisschen viel und widerspricht dem „App-Gefühl“. Bin ich im Spiel, kann ich wiederum die App nicht benutzen, da ich damit meinen Spiel-Client auslogge.

Fazit

Ein schönes Ding zum Ausprobieren – mit leichten Schwächen. Ich werde mal berichten, wie sich das Ding nach 2-3 Wochen Benutzung anfühlt.

Gelegenheitsspiel

Jetzt habe ich schon viele Videos und Posts von Spielern gesehen, die schon längst mystisch unterwegs sind. Ich bin mit meinem iLevel 807 immer noch im Gelegenheitsmodus. Für meine Verhältnisse spiele ich schon oft, aber ich lasse auch schon einmal einen Tag aus oder mache Dinge, die nicht zwangsweise auf das Hero-Threshold von 810 hin arbeiten.

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In unserer kleinen 4,5-Mann-Gilde befinden sich alle an der 110 und wir besuchen die Dungeons. Ich stehe im Grunde vor Suramar und werde dort heute Abend dort das Questen beginnen. Ich habe noch ca. 1500 Punkte bis Freundlich mit den Nachtheinis und bis die Weltquests beginnen.

110

Sonntag, 07:12 morgens. Eine Woche hat es gedauert: Ich bin 110 mit Dryk, dem Druiden, meinem Main. Ich habe keine Eile gehabt, aber auch nicht nur ausschließlich gelevellt: Ich habe den Dungeonfinder benutzt, um mir die Dungeons schon einmal anzusehen, auch wenn ich mal keinen Auftrag dafür hatte. Ich habe meine Berufe fleißig weitergebracht – und dafür auch mal den Levelling-Fluss unterbrochen. Ich habe mir immer Zeit genommen, die Zonen auch wirklich bis zum Ende zu questen und auch die Bonus-Ziele gemacht. Ich empfand die Geschwindigkeit als angenehm.

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Der Nachthimmel über Thunder Totem

Jetzt habe ich immer noch etwas Highmountain und 2 weitere Zonen, Stormheim und Suramar, vor mir. Meine Berufe sind auch alle noch weit von der 800 entfernt und ich werde bestimmt noch nicht auf meinen zweiten Char wechseln (zumal das auch ein Tank ist). Die Scaling-Geschichte – und damit die freie Zonenwahl – war eine sehr gute Idee. WoW hat das nicht erfunden, aber dann war es eben eine gute Idee, das zu klauen. Das stimmt mich zuverlässig für meinen zweiten und dritten Char, denn mit dem kann ich dann die Zonen wählen, die ich jetzt noch nicht zu ausgiebig gelaufen habe oder die ich am besten fand.

dryk-110

Mrglmrglmrrrrgl.

Kleines Fazit

Mit meinem Nachtelfen die beiden Kaldorei-Gebiete zuerst zu spielen, war eine sehr gute Idee. Ein dichter Wald aus guten Geschichten und Abenteuern, viel Hintergrund zur Vergangenheit und immer das Gefühl, tief in die Historie Azeroths verwoben zu sein, lassen mich jetzt die Levelphase mit sehr positivem Eindruck zu Ende führen. Noch steht eine Fraktion noch nicht freundlich da und die Berufe brauchen auch noch was, aber bisher hat mich Legion noch nicht losgelassen.

Die 4 Dungeons, die ich bisher gesehen habe, sind solide – mit einem klaren Favoriten: Halls of Valor. Ich werde den Dungeonfinder jetzt immer wieder verwenden, um auch die anderen Verliese zu sehen. Außerdem winkt da ja auch schon das iLvl-Threshold von 810 für die heroischen Abenteuer.

Genug zu tun also – und das nur bei einem Char. Ich freue mich auf die nächsten Tage.

Into the high mountains

106. Zwei Gebiete durch, 3 sind noch offen. Nicht, dass mir die Geschwindigkeit wichtig wäre. Mit Azsuna habe ich nun auch das zweite, elfenlastige Gebiet durch. Wieder einmal liegt die Geschichte schwer auf dem Gebiet und erzählt, wie die Kaldorei vor tausenden von Jahren schließlich doch von der Magie korrumpiert wurden. Außerdem gibt es Drachen.

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Mein Freund Khadgar und ich

Das nächste Gebiet wird Highmountain sein – meine Berufsquest verlangt danach. Bevor ich das aber beginne, klopfe ich noch eben ein bisschen meine Klassenquest ab, die noch in Val’sharah hängt. Soweit überwiegt für mich das Positive: Sehr gute Erzählungen, tolle Gebiete, ein klein wenig Spannung, da man überall schon einmal eine Truhe finden kann (ich habe Handynotes ausgeschaltet – Artefaktmacht gibt’s auch so genug).

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Zwischendurch wird auch mal geangelt

Tanken

Der Druide gibt wie erwartet einen soliden Tank ab. Mittlerweile habe ich schon ein paar normale Dungeons durchlaufen – ohne Überraschung. Die Ironfur-Funktion zur Erhöhung der Rüstung innerhalb der Rota ist meines Erachtens allerdings nicht so gut gelungen. Wenn ich in die Nähe der 110 komme, muss ich mir mal die Logs anschauen, ich habe selten den Eindruck, dass sich ein spürbarer Effekt einstellt. Glücklicherweise ist Maul so unglaublich schwach, dass man lieber die 75%/150% Rüstung mitnimmt. Mal schauen, ob das ehemals so zentrale Maul durch die Artefaktwaffe später mehr Wert bekommt. Ansonsten könnten sie es auch rauslassen.

Dem Schwierigkeitsgrad nach sind alle kleinen Verliese nichts anderes als Schnupperkurse. Die Mechaniken werden grob vorgestellt und los geht’s. Ich laufe mit Wild Charge (30er) und Mighty Bash (60er), weil mir ein Interrupt mit Stun wichtiger ist, als andere CCs. Mit 106 ist für mich nun auch Violet Hold wieder auf, der ich bisher aber auch nicht nicht zugeteilt worden bin. Ich fand‘ VH damals ja immer etwas langweilig und bin schon interessiert, wie der Encounter jetzt abläuft.