Legion Companion App

Die Legion Companion App ist seit gestern Abend im iTunes Store. Die Idee ist prinzipiell sehr gut: Aus einer App heraus kann ich meine Ordenshallen-Aufträge steuern, weitere Champions und Truppen anheuern, mich über Worldquests informieren und weitere Fähigkeiten erforschen. Zum ersten Mal ist mir das auf diese Art im F2P-MMO Neverwinter von Cryptic Studios begegnet, wo ich Berufsaufgaben per Browser steuern konnte. Blizzard selbst hatte ja auch schon mit der Armory-App Zugriff auf Auktionen zugelassen.

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Von vielen wird das Ding als das fehlende Draenor-Feature angesehen – ich denke da nicht so. Grundsätzlich ist es aber recht praktisch, kann ich doch tatsächlich meine Aufträge in den Class Halls schön von unterwegs aus steuern. Das kommt vor allem Gelegenheitsspielern entgegen, die nicht ständig den Client offen haben oder im Spiel sind.

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Über das iOS-Nachrichtensystem auch schön integriert: Die AppleWatch. So verpasse ich auch nicht, wenn ein Auftrag abgeschlossen ist.

Nachteile

Ich muss meinen Authenticator immer mit mir rumschleppen, wenn ich mich anmelden will. Blizzard-Accounts haben schon lange einen sehr hohen Sicherheitsbedarf, darum ist das Anmeldesystem zwar augenscheinlich recht sicher, aber sehr umständlich. Wenn ich das jetzt immer in der App machen muss, wird das ein bisschen viel und widerspricht dem „App-Gefühl“. Bin ich im Spiel, kann ich wiederum die App nicht benutzen, da ich damit meinen Spiel-Client auslogge.

Fazit

Ein schönes Ding zum Ausprobieren – mit leichten Schwächen. Ich werde mal berichten, wie sich das Ding nach 2-3 Wochen Benutzung anfühlt.

Gelegenheitsspiel

Jetzt habe ich schon viele Videos und Posts von Spielern gesehen, die schon längst mystisch unterwegs sind. Ich bin mit meinem iLevel 807 immer noch im Gelegenheitsmodus. Für meine Verhältnisse spiele ich schon oft, aber ich lasse auch schon einmal einen Tag aus oder mache Dinge, die nicht zwangsweise auf das Hero-Threshold von 810 hin arbeiten.

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In unserer kleinen 4,5-Mann-Gilde befinden sich alle an der 110 und wir besuchen die Dungeons. Ich stehe im Grunde vor Suramar und werde dort heute Abend dort das Questen beginnen. Ich habe noch ca. 1500 Punkte bis Freundlich mit den Nachtheinis und bis die Weltquests beginnen.

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Sonntag, 07:12 morgens. Eine Woche hat es gedauert: Ich bin 110 mit Dryk, dem Druiden, meinem Main. Ich habe keine Eile gehabt, aber auch nicht nur ausschließlich gelevellt: Ich habe den Dungeonfinder benutzt, um mir die Dungeons schon einmal anzusehen, auch wenn ich mal keinen Auftrag dafür hatte. Ich habe meine Berufe fleißig weitergebracht – und dafür auch mal den Levelling-Fluss unterbrochen. Ich habe mir immer Zeit genommen, die Zonen auch wirklich bis zum Ende zu questen und auch die Bonus-Ziele gemacht. Ich empfand die Geschwindigkeit als angenehm.

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Der Nachthimmel über Thunder Totem

Jetzt habe ich immer noch etwas Highmountain und 2 weitere Zonen, Stormheim und Suramar, vor mir. Meine Berufe sind auch alle noch weit von der 800 entfernt und ich werde bestimmt noch nicht auf meinen zweiten Char wechseln (zumal das auch ein Tank ist). Die Scaling-Geschichte – und damit die freie Zonenwahl – war eine sehr gute Idee. WoW hat das nicht erfunden, aber dann war es eben eine gute Idee, das zu klauen. Das stimmt mich zuverlässig für meinen zweiten und dritten Char, denn mit dem kann ich dann die Zonen wählen, die ich jetzt noch nicht zu ausgiebig gelaufen habe oder die ich am besten fand.

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Mrglmrglmrrrrgl.

Kleines Fazit

Mit meinem Nachtelfen die beiden Kaldorei-Gebiete zuerst zu spielen, war eine sehr gute Idee. Ein dichter Wald aus guten Geschichten und Abenteuern, viel Hintergrund zur Vergangenheit und immer das Gefühl, tief in die Historie Azeroths verwoben zu sein, lassen mich jetzt die Levelphase mit sehr positivem Eindruck zu Ende führen. Noch steht eine Fraktion noch nicht freundlich da und die Berufe brauchen auch noch was, aber bisher hat mich Legion noch nicht losgelassen.

Die 4 Dungeons, die ich bisher gesehen habe, sind solide – mit einem klaren Favoriten: Halls of Valor. Ich werde den Dungeonfinder jetzt immer wieder verwenden, um auch die anderen Verliese zu sehen. Außerdem winkt da ja auch schon das iLvl-Threshold von 810 für die heroischen Abenteuer.

Genug zu tun also – und das nur bei einem Char. Ich freue mich auf die nächsten Tage.

Die 100er-Batterie

Die Pre-patch-Phase hat es mir ermöglicht, so ziemlich jede Klasse, die ich zumindest ab und an gerne spiele oder spielen würde, auf die 100 zu leveln und mit iLvl 700+ auszustatten. Die Invasionen haben mich so schnell durch die Level geschossen, dass selbst Rjel mit 99 noch mit ihrem Level 50-Schild rumgelaufen ist. Passt.

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Witzigerweise werde ich die ganzen Chars in 6 Tagen erstmal gar nicht anpacken, muss ich mich doch immer noch für einen entscheiden, den ich ruhig, gemächlich und gründlich durch die Broken Isle spielen möchte. In den nächsten Tagen hole ich mir noch das eine oder andere Item, probiere vor allem Braumeister und Dämonenjäger in Inis, besuche vielleicht noch den LFR (den ich als Wiederkehrer gar nicht kenne) und schau‘ mir noch das eine oder andere Challenge Mode-Video an. Die finde ich immer spaßig.

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Rjel und ihr neuer Freund/Stalker

Dann werde ich auch hoffentlich Khadgars nervigen Diener nicht mehr sehen müssen – bis es Mr. K wieder einfällt, ihn mir auf den Hals zu schicken. Ach ja, in der aktuellen Invasionsphase braucht man weniger als 60 Stunden, um einen Charakter von 1 auf 100 zu bringen. Wenn ich früher mit Invasionen angefangen hätte, hätte ich wahrscheinlich noch mal jede Menge Zeit gespart.

Endspurt

So langsam nähern wir uns der eigentlichen Erweiterung. Für einen Pre-Patch war (und ist) tatsächlich viel zu tun. Ich levelle immer noch meine Schamanin, die mir auch als Ele ziemlich Spaß macht. Die Invasionen sorgen dabei für ein schnelles & stetiges Anwachsen des Level-Balkens. Mittlerweile hat die jetzige Invasion keine Geheimnisse mehr, aber der nächste kleine Patch wird das wohl schon wieder ändern. Es ist ein Grind, aber er ist abwechslungsreich und kurzweilig.

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Matticus braucht übrigens 12h für die 110. Diesen Ehrgeiz habe ich nicht. Ich muss mich viel eher entscheiden, welcher Char denn mein Main werden soll. Über 5 Erweiterungen habe ich mit Herz & Blut den Druiden als Bär gespielt. Mit dem bin ich heute noch einmal in 2-3 Ini-Runs gelaufen und er wirkt doch arg farblos. 1 Charge, der gleichzeitig ein Stun ist – mit 15 Sekunden CD. Ein anderer Charge hängt in den Talenten. Wenig Gruppentaunt und -kontrolle, wenig Mobiliät. Der Blut-Todesritter gefällt mir wesentlich besser. Ich würde mich in der Erweiterung gerne auf die Geschichte einlassen und alles erst einmal mit einem Charakter erspielen. Mal schauen, wozu ich mich entscheide.

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Auch unsere kleine Gilde muss sich entscheiden. Mit 4 übrig gebliebenden, bzw. wiederkehrenden Spielerchen dürfte das Erschließen des Contents dann doch ein bisschen schwer werden. Vielleicht können wir noch einzelne Spieler reaktivieren, so dass wir zumindest die 5er erfolgreich laufen können. Ich kann mir nur schwer vorstellen, dass wir uns das Gilden-Management noch einmal antun und Rekrutierung ausschreiben (oder die Gilde aufgeben und woanders einsteigen). Auch das wird die Zukunft zeigen.

levelling-03Ich konnte nicht widerstehen und habe auch noch einen Demon Hunter begonnen. Die Geschichte der Startzone und die (unglaubliche) Befreiung durch jemanden völlig Unerwarteten birgt schon ein wenig Gänsehaut. Der Demon Hunter selbst ist tatsächlich sehr spaßig zu spielen und erinnert ein wenig an den Krieger oder den Dolche-schwingenden Magier in Guild Wars 2: Sehr mobil, mit dem Potenzial, dass man sich selbst schwindelig spielt – aber spaßig. Die Geschichte um die Befreiung der Dämonenjäger und Maiev Shadowsong führt tief in die Vergangenheit der Kaldorei und man spielt sogar durch das Verlies, in dem Illidan Ewigkeiten gefangen war.

Alles in allem macht mir das Spiel gerade viel Spaß. Viel Lore, im Grunde auch einiges zu tun (wenn es nur schon immer so gewesen wäre) und einige Freunde online, mit denen man immer was machen kann. Cool.

Tipps für’s Levelling

Hmmmmm. Ich muß zugeben, ich war ein bisschen zu neugierig und habe mir die Tipps für’s Levelling in Legion angesehen (gibt’s auch als Video). Mal völlig abgesehen von den inhaltlichen Fragwürdigkeiten: Diese Komplexität versteht doch kein Mensch mehr! Ich frage mich, wie sich ein WoW-Einsteiger die 100 bis 110 erschließen soll, ohne einen Bock zu schießen. Ich warte auf den ersten, der sich seine Artefakt-Skillung verhunzt und nun einen eeeeeewigen Grind braucht, um das wieder zu reparieren.

Beachtet auch dringend die Kommentare unter dem reddit-Post, dort wird nämlich heftig diskutiert, welche Tipps nun gut und welche schlecht sind. Am Ende wird man sich da wieder selber durchbasteln müssen – es nimmt einem ja keiner ab. Ich mag zwar auch keine geführten, linearen Zonen: Die Startquest Draenor oder auch gerade frisch das Start-Szenario im Pre-Patch finde ich eigentlich nicht so gut. Aber so ein wildes hin und her ist meiner Meinung nach auch wieder kontraproduktiv.

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Dryk, mittlerweile ein Fel Guardian

Am liebsten würde ich gerne ab und zu mit meinen Online-Freunden die Questreihen zusammen machen können. Die dynamischen Quests in Guild Wars 2 haben sich dazu immer hervorragend geeignet – auch, wenn man im Level unterschiedlich war. Verdammt, selbst das Grinden in EQ war nur in der Gruppe zu machen – vollkommen ohne Quests.

Dann wiederum kann ich auch durchaus mal ein paar Stunden alleine rumlaufen – man ist eben nicht immer gleichzeitig online. Ich habe den Eindruck, als ziele dieses komplexe System mit den Zonen und den Artefaktwaffen einzig und alleine darauf ab, dass auch ja jeder Spieler den vollen Content spielt. Nur so kann ich mir erklären, dass ich für meine Klassenhallen-Resourcen und meine Artefakt-Magie und später auch den Gear gezwungen bin, jedes kleinste Detail zu machen – zwar augenscheinlich offen und frei, aber dennoch besser in einer bestimmten Reihenfolge.

Der Artikel Multispeccing Artefacts beschreibt übrigens sehr ausführlich das Artefakt-System, vor allem für Leute, die bisher gerne mit mehreren Specs rumgelaufen sind.

Warum erfindet man eigentlich die frei wählbaren Spezifikationen, um sie dann mit einem gruseligen Grind wieder zu verhindern? Wenn jemand da mal einen Bluepost zu findet, wäre ich dankbar.

Karazhan 7.1

Oh! Jetzt bin ich überrascht. Scheinbar hat man bemerkt, dass fehlender Content keine gute Sache ist. Jedenfalls fühlt man sich nun bestärkt, Content mit Prio #1 zu liefern. Ich weiß nicht mehr genau, wann dieses „Zu wenig Content“-Feedback angefangen hat, es muss so etwa kurz nach dem Firstkill von Onyxia gewesen und seitdem nicht mehr abgerissen sein. Aber genug davon – das wissen alle, die dieses Spiel spielen und sie spielen es trotzdem.

Leider habe ich den Anschluss an das Blizzard-Team verloren. Ich weiß nicht mehr, wer wann wofür zuständig war oder ist. Das ständige Umkrempeln der Klassen und Balance lässt vermuten, dass regelmäßig jemand anderes hinter den Reglern sitzt. Man darf nicht vergessen, dass der Klassen-Neubau auch immer zwei Aspekte mit sich bringt:

  • Das Spiel fühlt sich selbst für die gelangweilten Haudegen wieder neu an und ich habe endlich einen Grund, im /2 zu heulen: „Meine Klasse macht zu wenig/zu viel Schaden. Ich bin total generft/gebufft. Habt ihr das auch?“ – gestern noch gelesen.
  • Durch Umbau der Klassen können alte Encounter-Mechaniken wieder als neue Herausforderungen gebaut werden, weil man die Skills, die man zum Kontern dieser Mechaniken hatte, auf einmal nicht mehr besitzt. Dungeonbuilding 101.

Ich habe noch kein Spiel erlebt, wo an der Balance ständig so rumgeschraubt wurde. Das sieht nach Methode aus und soll aus meiner Sicht die inhaltliche Dürre verschleiern. Aber das ist okay. Man bekommt praktisch ein neues Spiel in einer Welt, die man doch in- und auswendig kennt.

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Zurück in den Turm

Wie auch immer: Karazhan it is. Ich habe prinzipiell gute Erinnerungen an Karazhan. Es war eine Zeit, in der ich kurz darauf mal wieder in eine Pause ging, das weiß ich noch. Es war leider auch eine Zeit des großen Gilden-Sterbens (40>25>20>10 anyone). Es war auch Server-Hüpfen-Zeit. Aber grundsätzlich mochte ich die für heutige Verhältnisse dichte Storyline um Medivh und seinen Turm. Ich gehe mal davon aus, dass Kara damals und Kara heute allerdings außer der Örtlichkeit nicht viel gemeinsam haben werden. Aber eine abendfüllende 5er könnte ich mir gut vorstellen. Und wenn Patch 7.1 tatsächlich mit dem Legion-Launch auf die PTRs geht? So sind wir ja noch nie verwöhnt worden, Blizzard!

Ich dachte, Moroes wäre tot … oh, wait …

Aber hinter vorgehaltener Hand: Wenn das stimmt, was der gute Slootbag da sagt, bekommen wir eine riesige 5er (9 Bosse) direkt unter Dalaran, ganz im Stil der Blackrock-Tiefen, die ich gerade mit meiner jungen Schamanin nochmal besucht habe (meine Güte, klingt das anrüchig!). Normalerweise würde ich davon ausgehen, dass der Patch erst kurz vor der Wintersaison an den Start geht, andererseits müsste das neue Kara ja raid-attunement sein, sprich: Man sollte durch Kara durch sein, wenn der Winter beginnt (so oft wie früher muss man ja mit Marken und Ausrüstungs-Rohitems und Spezialisierungs-Drops nicht mehr).

Das bedeutet: Wir bekommen einen Pre-patch, der uns das Gold aus der Garni nimmt, aber dafür eine neue Klasse (inkl. Startquest), ein Szenario, neues Glyphen-System, jede Menge Lore und neue Faction-Führer, regelmäßige Events, 701er-Chars und ein Versteckspiel und weitere kleine Story-Quest-Häppchen liefert. Dann launcht Legion mit leveln bis 110 und neuen Berufen (und allem was sonst noch so kommt). Wenn dann auch die Langsameren oder die Schnelleren mit ihrem 3. oder 4. Alt auf 110 sind, kommt der große 5er in Kara und noch „a small raid between Nightmare and Nighthold, that wraps up the Stormheim storyline„.

So viel Content und Glück ist schwer zu glauben. Da muss doch ein Haken an der Sache sein.

Flugstunden

Nach ziemlich genau 26 h /played kam der 60er Ding. Gar nicht mal im Verlies oder einer Invasion, sondern reitend auf dem Elekk auf dem Weg von Theramore nach Tanaris. Mensch, war ich froh, dass damit die Hetzerei in den Invasionen zu Ende war.

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Rjel – eine glückliche Reiterin, Level 60+

Ich bin zwar immer noch schrecklich langsam, aber mit ein bisschen Timing sammelt man dann doch jede Menge Shards. Das ist im Moment auch meine primäre Tätigkeit. Die Diminishing Returns haben mich voll erwischt. Ich bekomme weder Geld noch XP für Dungeons – und auch die Invasionen haben nur noch Boxen und Splitter für mich.

invasion-boxesSeltsam, ich hatte gedacht, der XP-Fluss würde nicht mehr abreißen – zumindest nicht bis 90. Ist aber so. 3G 10S und 4800 XP für eine Level 62 Instanz? Das kann ich mir schenken. Ich bin mal gespannt, ob ich die Geduld aufbringe und mit dem Öffnen der Boxen bis zur 100 zu warten. Damit müsste ich meinen Schamanen noch bis Ende August durch gute 35 Level jagen. Autsch. Im Moment ist das aber der erste Heiler, der mir viel Spaß macht – wahrscheinlich, weil er so einfach ist.

Durch den einfachen Umstieg auf den Ele kann man schön zwischen Heilung in der Ini und Schaden in den Invasionen hin- und herschalten. Manchmal vergisst man das natürlich oder ist nicht schnell genug und der Tank stirbt schon im ersten Kampf – trotz einem dicken Moment! Reskill! im /i und /y. Grundsätzlich tut mir sowas ja leid, aber wenn er soooo eine Eile hat…

Zurück!

Als ob die vielen Jahre nicht genug wären. Mit dem Erscheinen des Legion pre-patches sind wir tatsächlich noch einmal in World of Warcraft eingetaucht. Mit jeder Erweiterung scheint man eine kurze Zeit interessiert an Blizzards langlebigen MMO. Zumindest will man sich die Neuerungen ansehen und für ein paar Stunden oder Tage in die kriegsgebeutelte Welt von Azeroth zurückkehren.

Nach den umfangreichen Änderungen der Version 7.0+ sind die unterschiedlichen Klassen auch noch einmal sehr interessant geworden. Der Druide als Wächter und der Blut-Todesritter haben beide aus meiner Sicht einen Schritt nach vorne gemacht. Der Bär überzeugt nun durch tatsächlich dickes Fell. Bei beiden scheint mir erneut ein Knopf weniger in der Rotation, aber beide benötigen nun „aktive Vermeidung“ von Schaden, was bedeutet, dass man die Fähigkeiten zur Abwehr oder Vermeidung von eingehendem Schaden aktiv in seinen Kampf einbauen muss. Druide und Paladin erinnern mich von der Spielweise sehr an die Burning Crusade.

Dabei erscheinen mir Schutz-Paladin und Braumeister etwas blass, die können sich noch was auf dem Charakter-Bildschirm ausruhen. Der Disziplin-Priester ist absolut hektisch. Das aktive Verteilen der Sühne und der daraufhin notwendige Schaden, um zu heilen, verkommt bei mir noch zu sehr zum „button-smashing“ – auch der bleibt noch was in der Garage.

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Rjel, eine junge, disziplinierte Heilerin

Stattdessen habe ich zwei neue Chars begonnen. Zum einen ein Krieger, Drun, da ich eigentlich immer mal den Tank-Standard kennenlernen wollte (wenn man das so nennen kann). Zum anderen eine Draenai-Schamanin, Rjel, passend zum Kampf gegen die Legion. Heutzutage levelt man mit sehr hoher Geschwindigkeit durch den Dungeon-Finder. Gepaart mit der einen oder anderen Abwehr einer Invasion ist man sehr schnell 40+ und höher. Auf Reittieren sind die Invasionen natürlich etwas nervig. Meistens schafft man in der 3. Phase gerade noch einen DoT auf einen Boss, bevor er fällt. Aber so spare ich mir Shards und Schatztruhen für später und kann dann auf 100 gleich mit einem 701er Char starten. Mal schauen, wie schnell ich die zwei hochleveln kann.

Abschied von Draenor

Die letzte Erweiterung Warlords of Draenor muss insgesamt einiges an Kritik einstecken. Wie immer: Zu wenig Updates, zu wenig zu tun, zuviel Garnison, kein Miteinander mehr. Naja, ein bisschen was ist ja dran, aber ganz so hart würde ich jetzt nicht urteilen. Ich habe immerhin bis in die ersten Raids gespielt – länger, als ich es in Pandaria durchgehalten habe.

Die Garnison hat auch nichts mehr, was mich hält. Ein paar Berufe können noch schnell gelevelt werden, ansonsten wartet man auf das Erscheinen des Spiels. Mein Bruder spielt noch Tanaan und macht wohl einiges an Gold damit, aber ich habe da irgendwie keine Lust zu.

Mal schauen, was die nächsten zwei Wochen bringen. Ach ja, für Level 50 benötigt man heutzutage 20 Stunden /played.