Into the high mountains

106. Zwei Gebiete durch, 3 sind noch offen. Nicht, dass mir die Geschwindigkeit wichtig wäre. Mit Azsuna habe ich nun auch das zweite, elfenlastige Gebiet durch. Wieder einmal liegt die Geschichte schwer auf dem Gebiet und erzählt, wie die Kaldorei vor tausenden von Jahren schließlich doch von der Magie korrumpiert wurden. Außerdem gibt es Drachen.

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Mein Freund Khadgar und ich

Das nächste Gebiet wird Highmountain sein – meine Berufsquest verlangt danach. Bevor ich das aber beginne, klopfe ich noch eben ein bisschen meine Klassenquest ab, die noch in Val’sharah hängt. Soweit überwiegt für mich das Positive: Sehr gute Erzählungen, tolle Gebiete, ein klein wenig Spannung, da man überall schon einmal eine Truhe finden kann (ich habe Handynotes ausgeschaltet – Artefaktmacht gibt’s auch so genug).

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Zwischendurch wird auch mal geangelt

Tanken

Der Druide gibt wie erwartet einen soliden Tank ab. Mittlerweile habe ich schon ein paar normale Dungeons durchlaufen – ohne Überraschung. Die Ironfur-Funktion zur Erhöhung der Rüstung innerhalb der Rota ist meines Erachtens allerdings nicht so gut gelungen. Wenn ich in die Nähe der 110 komme, muss ich mir mal die Logs anschauen, ich habe selten den Eindruck, dass sich ein spürbarer Effekt einstellt. Glücklicherweise ist Maul so unglaublich schwach, dass man lieber die 75%/150% Rüstung mitnimmt. Mal schauen, ob das ehemals so zentrale Maul durch die Artefaktwaffe später mehr Wert bekommt. Ansonsten könnten sie es auch rauslassen.

Dem Schwierigkeitsgrad nach sind alle kleinen Verliese nichts anderes als Schnupperkurse. Die Mechaniken werden grob vorgestellt und los geht’s. Ich laufe mit Wild Charge (30er) und Mighty Bash (60er), weil mir ein Interrupt mit Stun wichtiger ist, als andere CCs. Mit 106 ist für mich nun auch Violet Hold wieder auf, der ich bisher aber auch nicht nicht zugeteilt worden bin. Ich fand‘ VH damals ja immer etwas langweilig und bin schon interessiert, wie der Encounter jetzt abläuft.

Dungeon time!

Jetzt, wo alles skaliert, brennt auch der Dungeon Finder. Für einen Almosen und etwas Artefakt-Power kann sich sofort jeder für die unteren 4, also 98-110er Legion-Dungeons anmelden: Darkheart Thicket, Eye of Azshara, Halls of Valor und Neltharion’s Lair.

Halls of Valor

Beim ersten Mal wurde ich den Halls of Valor zugewiesen, die Vrykul/Walhalla-Instanz. Da hat Blizz aber mal so alles geklaut, was in den nordischen Sagenwelten nicht bei 3 auf den Bäumen war. Das finde ich jetzt nicht so dolle, der lustige Referenz-, Cameo- und Easteregg-Faktor ist hier bei weitem überschritten – und dann auch gar nicht mehr so lustig.

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Aber die Instanz ist großartig. Die Encounter sind spaßig, die Instanz selbst ziemlich kurz – man trifft allerdings auch nicht wirklich auf Probleme. Die Trinkgelage-Mechanik habe ich noch nicht ganz begriffen, irgendwie kann man da mit den Bierkrügen ja eine Prügelei triggern. Wir dachten, so kommen wir da durch, aber am Ende haben wir trotzdem den halben Raum gepullt. Glücklicherweise ist der Bär im Moment wirklich OP und der Worgen-Heiler wußte auch sehr gut, was er zu tun hatte.

Einziger Kritikpunkt: Vielleicht ist sie einen Tick zu leicht, aber das hatten die Devs ja schon angekündigt:

  • Normal = schnuppereasy
  • Hero = das frühere „Normal“
  • Mystisch = Hero
  • Mystisch+ = Challenge

Darum bin ich jetzt schon ein bisschen gespannt, wie sich HoV in den schwierigeren Leveln spielt.

Netharion’s Lair

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Netharion’s Lair war etwas unspektakulär. Viele Melee-Mobs, viel Weggeschubse, ein paar doofe AoE-Dinger, aber grundsätzlich keine Überraschungen. Wegfindung ist manchmal nicht so einfach. Ich könnte mir allerdings vorstellen, dass die Mobs hier das größte Nerv-Potenzial haben, wenn man in Hero oder Mystisch hier reingeht.

Darkheart Thicket

Tyrande und Malfurion sind der Grund unseres Besuches im Darkheart Thicket, das Dungeon schließt die Questreihe in Val’sharah ab und damit eine der besten Geschichten-Questlinien, die ich seit langer Zeit gespielt habe.

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Am Ende dürfen wir unsere über die Geschichte aufgebaute Wut an einer Manifestation von Xavius auslassen. Aber diese Auseinandersetzung ist noch nicht zu Ende! Die Korruption des Smaragdgrünen Traums muss in den Griff zu kriegen sein.

Die Instanz selbst spricht mir nicht so zu. Pflanzen, ein bisschen verschachtelt, korrumpierte Geschöpfe, viel Gift und viele area effects (raus da!). Für einen Tank etwas unübersichtlich, aber Reiten ist unter freiem Himmel erlaubt. Irgendwie haben wir den Abzweig zum optionalen 2. Boss (Dresaron) verpasst und sind da hinterher nicht mehr hingekommen (man springt in ein tieferes Gebiet). Einige aus der Gruppe wollten da schnell durch und wir haben uns nicht so viel Mühe gegeben.

Alles in allem ist Halls of Valor wirklich fantastisch – bei den anderen warte ich die schwierigeren Modi ab. Wir werden mal sehen, was die dann so können.

Die Legion ist da!

Obwohl ich zuletzt den Eindruck hatte, die Legion wäre mit ihren Invasionen nicht so wirklich erfolgreich gewesen (alle, an denen ich teilgenommen hatte, wurden zurückgeschlagen), ist die Legion nun trotzdem in Azeroth. Irgendwer muss also furchtbar gescheitert sein, denn nun ist die Malaise groß.

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Dryk und die Klauen des Ursol

Aber die Situation hat auch gute Seiten: Ich habe mich für meinen neuen, alten Main entschieden und spiele Dryk, den Druiden, zuerst auf die 110. Für Nachtelfen-Rollenspieler hält die aktuelle Erweiterung tatsächlich einen furiosen Auftakt bereit. Wer einen N811en spielt, muss quasi zuerst auch die Val’sharah-Questlinie machen. Wer am Warcraft-Lore interessiert ist und vielleicht auch einen Guardian spielt, der wird in den ersten 4 Stunden seine helle Freude an Legion haben. Später schreibe ich mehr dazu, über Malfurion, Cenarius und Ysera (oh, my!), aber das dürfte an dieser Stelle spoilermäßig noch zu früh sein.

Die Artefakt-Waffenquest des Wächters ist auch großartig, ausbalanciert und nicht zu kurz. Die Geschichte ist schlüssig, obwohl es natürlich ein bisschen seltsam anmutet, dass eine derartige Waffe bisher nie in der Geschichte erwähnt wurde. Val’sharah selbst ist auch wunderschön, aber damit kommen wir auch zu den nervigen Sachen.

Nerv, nerv!

Wer hat denn bitte die Gebiete entworfen? Die Verschachtelungen und mehrfachen Ebenen, die eine Mini-Map im Grunde sinnlos machen, sind mir schon in der Guild Wars 2-Erweiterung furchtbar auf den Keks gegangen. Es wirkt fast so, als wollten die Level-Designer mit aller Macht versuchen, das Gelände selbst und die darin versteckten Dinge zu einer Herausforderung zu machen. Es frustriert nur ungemein, wenn man ewig auf einem Hang herumreitet, von oben, von unten und am Ende doch nur über ein Tunnelsystem an die auf der Mini-Map markierte Stelle gelangt. Bäää.

Artef**kte!

Ich habe die Artefakt-Quest mit dem Demon Hunter und dem Todesritter gemacht. Wie gesagt, die Wächter-Quest war fantastisch. Die Demon Hunter-Quest war so dermaßen unspektakulär, dass ich gar nicht begriffen habe, dass ich die Waffen jetzt hatte – okay, dafür hatte der DH im Pre-Patch ja schon die Intro-Questlinie.

Die Todesritter-Quest war grausamer Mist. Ich bin noch nie so oft in einem Solo-Szenario gestorben – und das mit einem Blut-Todesritter! Dem Unkaputtbar-Char überhaupt! Ich war drauf und dran, ihn noch vor Beendigung auf die Charakterauswahl zu verbannen. Es ging auch nicht darum, dass ich das nicht als Herausforderung empfunden hätte – es war einfach nicht möglich, mit einem 702er-iLevel da durchzuquesten. Mir scheint das Balancing und Scaling noch heftig im Argen zu sein.

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Die Legion ist da! Und hat gute und schlechte Seiten.

So far, ich finde den Start der Erweiterung wesentlich besser als LunaHexe, aber es gibt schon Höhen und Tiefen.

State of the tank address

Ich stimme dem verlinkten Video hier nicht in allen Punkten zu, aber grundsätzlich komme ich über die unterschiedlichen Tanks zur selben Meinung. Ich habe den Demon Hunter zwar noch nicht so ausführlich gespielt, aber schon jetzt ist mir auch klar, dass lustigerweise die beiden Leder-tragenden Tanks (Bären zählen nicht: Die haben Fell) die abwechslungsreichste Spielweise vorweisen können: Dämonenjäger und Braumeister.

Ich glaube, um meinen Main herauszufinden (der natürlich ein Tank sein wird), werde ich würfeln müssen.

Tab targeting

Hmpf. Ich hatte mich schon gewundert, aber erst ein Post der LunaHexe hat mich darauf gebracht: Blizzard hat mit 7.0.3 das tab targeting, also das Verhalten der Tabulator-Taste, geändert. Die Tabulator-Taste macht es möglich, die Zielaufschaltung durch die Gegner zu wechseln. Das ist speziell für Tanks wichtig, denn die müssen beizeiten speziell einen Gegner besonders behandeln (taunt, stun, interrupt). Ein gut funktionierender Zielwechsel ist sozusagen existenziell für einen Tank (und damit auch die Gruppe). Jetzt steht ein kleiner Satz in den Patch Notes:

Tab targeting logic has been reworked, and should now behave in a more consistent and predictable manner.

Das hat irgendwie nicht funktioniert. Entweder man hatte sich so sehr an das vormalig schlechtere Tabbing gewöhnt – oder sie haben das neue speziell verhunzt. Jetzt tabbt es sich jedenfalls überhaupt nicht mehr. Das kostet wieder extra Übungszeit, damit man mit dem neuen klar kommt.  Die Foren sprühen auch über vor Begeisterung, z. B. hier und hier.

Das ist mal nervig.